Ha ha ha ha...moin, moin Freunde,
wir haben im Ballroom, im legendären, gespielt. Auf den Brettern gestanden, die schon von Größen und Idolen gerockt wurden. Was für eine Ehre! Und was für ein Abend. Uns steht immer noch die Entenpelle auf den Armen!
Früh morgens, schon um halb neun, trafen wir uns am Proberaum, beluden unseren Mietwagen und ab gings in den Norden. Dabei machten wir noch einen Abstecher bei "Folkfriends", einem Instrumentenladen, der mittelalterliche Instrumente feil bietet. Dort trafen wir die Rabenschreys wieder, die zu diesem Zeitpunkt vom NDR interviewt wurden. Ute durfte sich eine tolle Flöte von Donar leihen, die in der Art vielleicht bald eingesetzt wird.Nach der wirklich herzlichen Begrüßung und dem vielen Antesten von Bouzoukas, Lauten und Flöten ging es dann weiter zum Ballroom. Da wir etwas früh dort ankamen und noch kein Ansprechpartner vor Ort war, gingen wir zusammen erst einmal über die Reeperbahn. Etwas Bewegung und frische Luft, nach der Fahrt waren da gar nicht verkehrt. So bestaunten wir mehr oder weniger das bunte Treiben der bekannten Meile, um anschließend entspannt zum Ballroom zurückzukehren. Aber nicht so, wie Ihr jetzt denkt !In der Location wurden wir von Timo und Mel nett begrüßt. Die Bühne wurde in Augenschein genommen es wurde etwas geschnackt und der Backstagebereich begutachtet. Außer, dass das Abwasser der Toilette im Backstage seinen Weg in den Raum fand, war alles perfekt.
Der Rest des Nachmittags verging dann wie im Fluge. Die Wagen wurden ausgeladen, die Brocken aufgebaut, Soundcheck gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass der Gitarrensender, alles andere, außer dem Gitarrensignal empfing. So musste mit Kabel gespielt werden, was etwas zu Lasten der Show ging. Sehr geil war auch die Spiegelsäule, direkt vor der Bühne. Damit wir uns nicht selbst anschauen mussten, wurde ein Rabenschreyposter drüber geklebt. Das kam auch viel besser...
Und es hat gerockt, Leute. Der Laden füllte sich und als wir die Bühne betraten, stellte sich heraus, dass unsere Oldenburger Fans angereist kamen, um uns zu sehen (die DVD geht in den nächsten Tagen auf die Reise). Das Programm war wieder auf 45 Minuten abgestimmt. Aber irgendwie hatten wir das Gefühl, nur 10 Minuten gespielt zu haben, als auch schon der Anfang von "Koboldkönig" erklang. Plötzlich stand Donar von Rabenschrey auf der Bühne und spielte seine Flöte dazu. Diese und seine Stimme im Refrain sind wirklich bereichernd. Vielleicht sollte man versuchen, ihn von Rabenschrey abzuwerben...was meint Ihr? -lol
Leider werden wir in dieser Lokalität nicht mehr spielen, weil der Ballroom schließt. Aber er wird an anderer Stelle neu eröffnet und wir sind zuversichtlich, wieder nach Hamburg kommen zu können. Die vielen positiven Rückmeldungen (wir wiederholen uns, aber es ist halt so) haben uns wieder einmal gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Leider war dies der letzte Gig mit Rabenschrey in diesem Jahr. An dieser Stelle mal ein Gruß und Danke für alles, was Ihr uns ermöglicht habt. Die Zeit mit Euch war, ist und wird einfach genial! Joah und zudem danke an die Leute, die wegen uns nach Hamburg gekommen sind und ganz herzlichen Dank an Otti, Mel, Timo und Steve (Ihr habt wirklich richtig gute Arbeit geleistet).Um dreie machten wir uns dann auf den Weg zum Hotel, das ca. 100 km von Hamburg entfernt auf uns wartete. Glücklicherweise haben die Raben ne Kiste Bier ergattern können, die wir dann auf dem Zimmer noch geleert haben. Um ca. halb sieben ging es dann tatsächlich ins Bett. Einige, ganz eilige von uns waren dann schon gegen neune frisch geduscht am Frühstückstisch, während andere wiederum erst gegen elf aus dem Bett kamen. Anstrengend wars, mal wieder, aber schön!
Ach ja...auf der Fahrt nach Hamburg bekamen wir die Möglichkeit am 27.11.09 in Gelsenkirchen, im Kontrovers-Club zu spielen. Mal wieder 2 Stunden zu rocken erscheint sehr reizvoll. Allerdings war die Rede von einer "Bloodshow"... Mal schauen, was uns und Euch erwartet! Wir sehen uns! punch on!